Rote Bete Eintopf mit Dill

Rote Bete hat gerade Saison und ist deshalb auch im Bio-Supermarkt geschmackvoll und günstig zu bekommen. Heute veröffentliche ich dieses Rezept neu, weil mir die Zutaten besonders gut tun während meiner Menstruation.

Mehr Tipps für diese Zeit im Monat erhältst du im folgenden Artikel zum Thema „Menstruationsbeschwerden natürlich behandeln“!

Zusammen mit den Kichererbsen, Süßkartoffeln und dem Sesammus ist dieser vegane Rote Bete Eintopf reich an Eisen, pflanzlichen Proteinen und Kalzium.

Es macht zudem satt und verleiht angenehme Wärme durch die Zugabe von Cayennepfeffer.

Der frische und aromatische Dill gibt dieser Eintopfkreation einen unvergleichlichen Geschmack. Ich muss gestehen, dass Dill einer meiner Favoriten in Sachen Kräuter ist und er passt nicht nur zu Lachs mit Sahnesoße!

Was sind die Komponenten?

Entscheide selbst, wieviel du von diesem Eintopf machen möchtest. Eintöpfe lassen sich ganz wunderbar einfrieren oder für ein paar Tage im Kühlschrank lagern. Eintöpfe sind also perfekt, wenn es mal schnell gehen darf und du trotzdem ein nährendes Gericht Zuhause oder auf der Arbeit haben möchtest!

In der folgenden Vorhegensweise habe ich die Füllhöhe des Topfes als Maß angegeben. Dementsprechend kannst du verschiedene Größen verwenden und trotzdem immer ein ähnliches Ergebnis erzielen.

-Von Anfang an in den Topf-

Stabile Grundlage (2/4 Füllhöhe Topf)

Rote Bete

Kartoffeln

Möhren

Pastinaken

Weiche Grundlage (ca. 2/4 Füllhöhe Topf)

Süßkartoffeln

Kichererbsen

Weiße Zwiebeln (Menge nach Geschmack)

Blatt Gesundheit mit Annabell

Die Gewürzgrundlage, die cremige sowie die saure Komponente kommen auch von Anfang an in den Topf und werden vorsichtig mitgeköchelt.

Gewürzgrundlage

Meersalz (vorsichtig dosieren, lieber später nachsalzen)

Majoran (getrocknet)

Cayennepfeffer (vorsichtig dosieren, lieber später nachwürzen)

Paprikapulver (süß)

Lorbeerblätter

Wacholderbeeren

Schwarzer Kümmel

Mit den Gewürzen gehe ich folgendermaßen vor:

Mit den Fingern bestreue ich vorsichtig die komplette Oberfläche des Topfes mit dem Meersalz und den Gewürzen. Beim Salz und auch bei der scharfen Komponente gehe ich dabei ganz besonders vorsichtig vor und würze lieber später oder ganz am Ende etwas nach. Bei den Wacholderbeeren und den Lorbeerblättern nehme ich jeweils nur 3-6, je nach Größe des Topfes!

Cremige Komponente

Tahini (Sesammus, geschält)

Beginne hier mit 1 EL und wenn du es im Verlauf des Kochens etwas cremiger haben möchtest, füge noch etwas mehr von dem Mus hinzu. Funktioniert auch wunderbar mit Erdnussbutter. Bei Sesammus kann es passieren, dass er zunächst einmal etwas flockt oder bitter schmeckt. Das legt sich im Laufe des Kochens wieder und du kannst ruhig noch 1-2 TL Ahornsirup in den Eintopf mischen – das neutralisiert den bitteren Geschmack.

Saure Komponente

Zitronensaft

Dosiere diese saure Komponente vorsichtig. Ich beginne immer mit ein paar Spritzern und für einen 5 Liter Topf eignet sich erstmal der Saft von 1/2 Zitrone!

Wie gehe ich vor?

Nach Geschmack kannst du die stabilen und weichen Zutaten mit Ghee oder Kokosöl anrösten. Oder du füllst den Topf direkt, ohne anrösten, mit Wasser auf bis die Zutaten etwas mehr als bedeckt sind.

Im Verlauf des Kochens kannst du auch noch etwas Wasser dazugeben. Gib die Gewürzgrundlage, die cremige sowie saure Komponente von Anfang an dazu und köchel sie mit. Bitte stell den Herd nicht zu hoch ein, sonst zerkocht alles. Alles sollte kurz ganz heiß werden und dann ganz leicht bei mittlerer Hitze köcheln.

Der Eintopf braucht grundsätzlich eine gemäßigte Temperatur und Zeit. Je nach Größe des Kochtopfes und gewünschter Konsistenz 60-120 Minuten. Der Deckel kann während dieses Prozesses leicht auf dem Topf abglegt werden, dass ein wenig Wasserdampf auströmen kann.

Später im Verlauf des Kochens kann der Deckel komplett abgenommen werden, damit der Eintopf einkocht – damit schmeckt er aromatischer und kräftiger (dickflüssiger – Lecker!).

-Erst später in den Topf-

Frische Kräuter

Dill!!

Die Kräuter gibst du erst ca. 20 Minuten vor dem Servieren gehackt in den Kochtopf und köchelst sie vorsichtig mit. Danach kannst du den Eintopf mit den verwendeten Gewürzen, der cremigen und sauren Komponente abschmecken.

Manchmal denkt man vielleicht, dass es etwas zu viel war während des Abschmeckens – meistens ist es dann aber genau richtig! Trau dich also ruhig einmal, aus deiner Komfortzone herauszugehen und mehr zu würzen, lieber Leser. Es lohnt sich!

Zum servieren kannst du als Topping frischen, gehackten Dill und schwarzen Kümmel verwenden.

Guten Appetit! ♥