Veganes Curry mit Blumenkohl

Kochen bedeutet für mich Liebe und ich kann einfach nicht genug davon bekommen! Für dieses Curry kannst du eigentlich alle Zutaten auswählen, die dir gut bekommen oder dir gut schmecken.

Mein veganes Curry ist leicht scharf, super cremig-nussig durch die Kokosmilch und das Sesammus (Tahin). Es  lässt sich wunderbar mit frischem Spinat und geröstetem Blumenkohl oder Brokkoli servieren!

Alle Zutaten kommen in einen Topf der Größe deiner Wahl. Pass die Menge der Gewürze der Größe deines Topfes an (ich erkläre gleich, wie du das machst). Zum Ende des Kochprozesses kannst du gerne auch nochmal nachwürzen, wenn du vielleicht zu wenig genommen hast.

Die Zutaten für die Größe eines 5 Liter Topfes findest du in der Einkaufsliste. Curry lässt sich wunderbar ein paar Tage lang essen oder einfrieren!

Grundlage für das Curry

Die Grundelage bilden KartoffelnKichererbsenSpitzkohl und Möhren. Das sind ca. 3/4 der Füllhöhe des Topfes. Zusammen mit 1-2 kleinen Schalotten, frischem Ingwer, frischem Kurkuma und gerne auch 2-3 Zehen Knoblauch kommen diese Zutaten in den Topf.

Der Topf mit den Zutaten sollte nun zur Hälfte mit Kokosmilch aufgefüllt werden. Mit Wasser kannst du die restlichen Zutaten etwas mehr als bedecken. Hinzu kommt der Saft von einer Limette, ein paar Limettenblätter, einige Wacholderbeeren und ein halber Strauch gehackte Petersilie (frisch).

Vorsichtig kannst du den Cayennepfeffer über die Oberfläche des Topfinhalts streuen. Dasselbe gilt für das Gewürz Piment, da sein Geschmack sehr intensiv sein kann. Meersalz solltest du trotz der vielen wunderbaren Gewürze auch nicht vergessen. Fang erstmal damit an, die Oberfläche einmal oder zweimal mit Salz aus deinen Fingern zu bestreuen.

Im Verlauf des Kochens kannst du immer wieder ein bisschen Meersalz dazugeben. Dasselbe gilt für die erfrischende Limette! So ein bisschen Limettensaft kann definitiv den Unterschied machen. Gib bei einem 5 Liter Topf zunächst einmal den Saft einer halben Limette dazu.

Auf voller Hitze kann der Topf jetzt erstmal mit geschlossenem Deckel zum Kochen gebracht werden. Sobald der Inhalt heiß ist, kannst du 2-3 EL Sesammus (Tahin) dazumischen. Einmal kurz aufgekocht, kann das Curry nun bei mittlerer Hitze bei gelegentlichem Umrühren für ca. 30-40 Minuten ganz leicht köcheln. Diesmal kannst du den Deckel weglegen, dann reduziert das Curry und wird dadurch cremiger.

Gerösteter Blumenkohl

Während das Curry kocht, kannst du den gerösteten Blumenkohl oder Brokkoli zubereiten. Dafür schneidest du ihn in mundgerechte Stücke. In der Pfanne werden die Stücke dann mit LimettensaftMeersalz, etwas Cayennepfeffer und Kokosöl leicht angeröstet.

Taste dich auch hier ruhig an deinen persönlichen Geschmack heran und verwende nur so viel Salz und Cayennepfeffer, wie du es magst. Limettensaft gibt auch dem Blumenkohl eine tolle Frische!

Der Blumenkohl kann so lange in der Pfanne bleiben, bis er ein bisschen bräunlich an manchen Stellen ist. Wenn er fertig ist, kannst du ihn ohne die ausgetretene Flüssigkeit aus der Pfanne in eine andere Schüssel geben. Dann wäscht du auch schon den Spinat.

Das Curry selbst sollte nach ca. 40 Minuten schon eine gute Cremigkeit und einen schönen Geschmack erreicht haben. Jetzt kannst du noch etwas mildes Parikapulver für die Farbe und noch etwas Geschmack dazugeben.

Abschließend schmeckst du das Curry nochmal mit frischer Petersilie, Meersalz und Limettensaft ab. Wenn du den Geschmack und die Cremigkeit intensivieren möchtest, lass den Topf noch für weitere 10-20 Minuten bei niedrigerer Hitze auf dem Herd.

Ist das Curry fertig, kannst du den frischen Spinat in eine Schüssel geben, zwei bis drei Kellen Curry drauf und die Portion mit dem gerösteten Blumenkohl und weißem Sesam toppen.

Guten Appetit!