Kochen für Kleinkinder

Kochen für Kleinkinder ist ein Thema, das die Gemüter richtig erhitzen kann. Viele Eltern möchten, dass das eigene Kind gut genährt und gesund ist. Manchmal kann das aber zu Frustration und Panik führen. Warum isst mein Kind dieses oder jenes nicht? Bekommt mein Kind genug Nährstoffe für seine Entwicklung?

In diesem Artikel möchte ich praktische Tipps zum Thema Kochen für Kleinkinder sowie ganz viel Inspiration für den Alltag mitgeben. Als Gesundheitsberaterin und Mama liegt mir das Thema Darmgesundheit ganz besonders am Herzen. Deshalb gibt es dazu auch ein paar wertvolle Einblicke und Tipps.

In ein paar Monaten wird mein Sohn 3 Jahre alt und er hat stets sehr gut gegessen, d.h. er hat alles anstandslos angenommen, was ich ihm angeboten habe. Seit ein paar Wochen ist er sehr wählerisch geworden, was mich manchmal ganz schön frustriert. Das gehört jedoch zur altersgerechten Entwicklung und ich versuche das so gut es geht anzunehmen.

Dieser Artikel ist zwar sehr umfangreich, dennoch schneidet er das Thema “Kochen für Kleinkinder” nur an und kann je nach Lebensweise theoretisch noch viel weiter geführt werden. Wenn du dir nach dem Lesen dieses Artikels gerne individuelle Lösungsansätze für deinen Alltag wünscht oder zusätzliche Unterstützung bei individuellen Bedürfnissen brauchst, stehe ich dir als Gesundheitsberaterin gerne zur Seite!

Inhaltsverzeichnis – Kochen für Kleinkinder

  1. Die ersten 1000 Tage im Leben
  2. Optimale Ernährung vs. Ernährung in der Realität
  3. In der Küche mit Kleinkind/ Kleinkindern
  4. Inspiration fürs Frühstück
  5. Ideen fürs Mittagessen
  6. Was kann es zum Abendessen geben?
  7. Snack-Ideen

1. Die ersten 1000 Tage im Leben

Die Wissenschaft hat in den vergangenen Jahren spannende Erkenntnisse in Bezug auf das menschliche Darm-Mikrobiom und die Geschmacksprägung gemacht. Nie wieder im Leben lässt sich die Prägung des Geschmacks und die langfristige Gesundheit so sehr beeinflussen, wie in den ersten 1000 Tagen im Leben.

Schon in der Schwangerschaft wird der Geschmack und ersten Vermutungen zufolge auch das Darm-Mikrobiom des ungeborenen Kindes durch die Mutter geprägt. Darüber hinaus sind die ersten 2 Jahre nach der Geburt auch von beachtlicher Bedeutung. Insgesamt soll diese Zeit nämlich die Grundlage der eigenen Gesundheit für das ganze Leben bilden.

Wieviel davon dann in der Realität und im Laufe des Lebens dann so stimmt, ist nicht so leicht zu überprüfen. Sicher ist jedoch, wenn wir als Eltern ein gesundes und realistisch ausgewogenes Vorbild sind, wird es das kindliche Vehältnis zum Essen positiv beeinflussen können.

Die ersten Jahre im Leben eines Kindes bieten ein großes Potenzial, die Weichen für langanhaltende Gesundheit zu stellen. In diesem Artikel soll es um das Alter ab etwa eineinhalb Jahren gehen, wenn das Kind schon von der Beikost an den regulären Familientisch übergegangen ist.

Für eine überschaubare Auseinandersetzung mit den ersten 1000 Tagen sowie für kompakte Empfehlungen zur Einführung von Beikost empfehle ich das Buch “Das Kochbuch der ersten 1000 Tage” von Dr. Med. Matthias Riedl (unbezhalte Werbung). Wenn du pflanzenbasierte Kost spannend findest und bunte Rezepte magst, gefällt dir vielleicht auch “Vegane Ernährung für Babys und Kleinkinder” von Alexandra Caspero und Whitney English (unbezahlte Werbung).

2. Optimale Ernährung vs. Ernährung in der Realität

In der Theorie klingt eine gesunde und ausgewogene Ernährung für Kleinkinder irgendiwe so leicht. In der Realität sieht es manchmal anders aus. Eins ist aber sicher: Du kannst ein gutes Vorbild sein, ohne alles perfekt machen zu müssen. Manchmal fehlt die Zeit, die Lust oder auch das Geld, um ausgeklügelte Rezepte mit frischen Zutaten für sich selbst und den Nachwuchs zu kochen. Und das ist meiner Meinung nach ok!

In manchen Ratgebern wird sehr dogmatisch auf die vermeintlich gesündesten Ernährungsempfehlungen gepocht, so dass man sich als Elternteil richtig schlecht fühlen kann. Weil man seinem Kind Fischstäbchen zum Mittagessen aufgebacken hat oder unterwegs Pommes holt.

Ich persönlich achte beim Kochen darauf, dass in den meisten Fällen biologisch erzeugte und wenig verarbeitete Lebensmittel auf den Tisch kommen. Aber auch bei mir gibt es mittlerweile Tage, an denen Pommes, Pizza und Fischstäbchen serviert werden.

Da kleine Kinder nur das kennen, was wir ihnen geben, können wir relativ lange beeinflussen, was sie essen oder nicht. Hier empfehle ich so lange es geht die Einführung von sehr salzigen, süßen und stark verarbeiteten Nahrungsmitteln hinauszuzögern. Und im besten Fall sollten sie dann eher eine Ausnahme bilden, d.h. nicht täglich im Speiseplan stehen.

Spätestens mit Beginn der KiTa oder wenn schon ein älteres Geschwisterkind da ist, kann es etwas schneller zu einem Übergang in die Welt der Naschereien und Fast Food kommen. Das ist aber kein Grund zur Panik! Denn du kannst immernoch sehr viel für die Vielfalt auf dem Familientisch tun.

Kleinkinder machen noch sehr viel nach und sie schauen sich ihr eigenes Verhalten ganz oft von den Menschen in ihrer nächsten Umgebung ab. Gleichzeitig haben sie auch individuelle Vorlieben oder manchmal auch Allergien, so dass die Ernährung entsprechend angepasst werden kann oder muss. Wenn du das Gefühl hast, dass dein Kind kaum isst oder sehr wählerisch ist, kannst du dir folgende Fragen stellen:

  • durchläuft mein Kind eventuell gerade eine anstrengende Phase und hat einfach weniger Hunger?
  • bekommt mein Kind gerade Zähne und hat beim Kauen Schmerzen?
  • isst mein Kind lieber in Gesellschaft und nicht alleine?
  • esse ich dasselbe wie mein Kind oder etwas ganz anderes?
  • ist mein Kind in den Prozess des Einkaufens und Kochens involviert?
  • herrscht Druck am Esstisch?
  • darf mein Kind mitentscheiden, was es isst?

Natürlich kann man sich als besorgtes Elternteil noch mehr Fragen stellen und manchmal muss auch ärtzlich abgeklärt werden, warum das Kind nicht isst. In der Regel holen die Kleinen sich das, was sie brauchen. Vorausgesetzt es wird angeboten.

3. In der Küche mit Kleinkind/ Kleinkindern

Schon mit 10 Monaten habe ich meinen Sohn aktiv in die Zubereitung unserer Mahlzeiten und Snacks eingebunden. Ganz spielerisch kann man das zum Beispiel (auch erst später) mit einem Lernturm machen. Mir persönlich ist es wichtig, dass mein Sohn erlebt, welche Vielfalt es an Lebensmitteln gibt und dass Arbeit hinter der Zubereitung von Mahlzeiten steckt.

Diese Arbeit wird zwar manchmal noch heute nicht gewürdigt, was absolut in Ordnung ist in diesem Alter. Aber ich merke mittlerweile, wie selbstverständlich mein Sohn sich in der Küche bewegt. Er kennt jede Pfanne und jedes Sieb. Und er weiß, dass der Herd sehr heiß werden kann und Messer ihn verletzen können. Ein Kleinkind sollte übrigens niemals unbeobachtet in der Küche sein, während gekocht wird.

Mein Sohn kann mir schon mit kleineren Schneidearbeiten helfen, fleißig rühren oder zumindest das kleingeschnittene Gemüse in den Topf oder Mixer werfen. Das macht ihm immer Spaß und er ist Teil des Kocherlebnisses. Manchmal kann es mich aber auch nerven, wenn er zwischen meinen Beinen herumwuselt oder nörgelt, weil er auf meinen Arm möchte. In solchen Momenten macht es für mich immer Sinn, sich auf seine Augenhöhe zu begeben und ihm zu erklären, dass ich gerade kochen möchte, damit wir gleich gemeinsam essen können.

Individuelle Lösungen finden

Mit seinen fast 3 Jahren versteht mein Sohn mittlerweile sehr viel und lässt sich gut überreden, entweder in der Küche mitzumachen oder sich eine andere Beschäftigung zu suchen. Manchmal mache ich uns Musik an und wir tanzen etwas durch die Küche und er bekommt einen Moment ungeteilte Aufmerksamkeit. Jeder kann in solchen Momenten für sich nach Möglichkeiten suchen, das Kind zu involvieren oder abzulenken.

Für das Essen setzen wir uns mittlerweile gemeinsam an seinen kleinen Tisch, an dem er mit seiner Größe gut sitzen kann. Und wir haben ein Ritual daraus gemacht, dass er sich kurz vor dem Servieren seinen Stuhl sowie die Gabel oder den Löffel selbst holt. Das stärkt seine Selbstständigkeit und sein Gefühl, etwas zu dieser Mahlzeit beizutragen.

Manchmal lässt es der Alltag nicht zu, dass die Mahlzeiten gemeinsam zubereitet werden. Und es kann bei jüngeren Kleinkindern auch einfach nur stressig oder unmöglich sein, gleichzeitig zu essen. Meinem Sohn tun aber relativ feste Essenszeiten und ganze Mahlzeiten gut. So sehr ich in anderen Situationen auch mal an die Decke gehe, bleibe ich am Esstisch ruhig, wenn mein gekochtes Essen abgelehnt wird. Meistens verwahre ich es für die nächste Mahlzeit am Abend oder am nächsten Tag. Oder ich biete es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal an.

Für Kleinkinder sind 3 Hauptmahlzeiten und 1 – 2 Snacks empfehlenswert. Zwischendurch und dazu darf dann noch reichlich Wasser oder ungesüßter Tee getrunken werden. Oder auch mal ein Kakao oder eine Apfelschorle. Für die Gesundheit der Zähne sollten süße Getränke aber auch eine Ausnahme bilden.

4. Inspiration fürs Frühstück

Das Frühstück ist meiner Ansicht nach eine sehr wichtige Mahlzeit. Denn es setzt den Grundstein für den gesamten Tag und kann die Stimmung heben. So gut wie jeden Morgen essen wir einen warmen Brei und der darf jeden Tag etwas anders aussehen. Auch wenn sich optisch das Frühstück scheinbar wiederholt, kann man mit verschiedenen Zutaten eine große Vielfalt für die nützlichen Darmbakterien bieten.

Laut neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen ist die Integration von mindestens 30 verschiedenen pflanzlichen Lebensmitteln in der Woche eine gute Grundlage für die Darmgesundheit.

Gerade auch Allergene, wie z.B. Nüsse oder Eier, lassen sich im Frühstück kleinkindgerecht in den Alltag integrieren (sofern keine Allergie besteht). Ob man Milchprodukte, Fleisch oder Eier isst oder nicht, es macht in jedem Fall Sinn dem Kleinkind eine größtmögliche Vielfalt an pflanzlichen Lebensmitteln zu servieren. Das verhindert, dass die Ernährung zu einseitig wird und sorgt dafür, dass das Kind schon früh verschiedene Geschmäcker kennenlernt.

Es ist auch normal, wenn das Kleinkind gewisse Lebensmittel zunächst ablehnt. Es kann einige Male dauern, bis es sich an den Geschmack gewöhnt. Hier darf man als Elternteil geduldig sein und es immer wieder anbieten. Wenn mein Sohn gewisse Lebensmittel nicht isst, landen sie trotzdem auf seinem Teller und er kann selbst entscheiden, ob er sie isst oder nicht. Mir persönlich ist wichtig, dass er sieht, dass sie zu einer Mahlzeit dazugehören können.

Wie kannst du das Frühstück vielfältig gestalten?

  • der Morgenbrei kann mit wechselnden Getreideflocken gemacht werden. Oder Haferflocken können z.B. mit einer kleinen Portion (1-2 EL) Buchweizen- oder Quinoaflocken ergänzt werden. Ich mische gerne auch etwas gemahlene Walnüsse, Zimt oder Akazienfasern in den Brei. Auch Nussmuse, wie Mandel-, Cashew- oder Haselnussmus, lassen immer wieder einen neuen Morgenbrei entstehen. Für Haferbrei-Variationen kannst du dir meinen Artikel auf dem Blog anschauen
  • auch Joghurt-Bowls mit Naturjoghurt und verschiedenen Zutaten können ein vielfältiges und ausgewogenes Frühstück darstellen. Hier kannst du selbst entscheiden, ob du ungesüßten Joghurt aus tierischer Milch nimmst oder auf pflanzliche Alternativen zurückgreifst. Etwas Ahornsirup oder Honig kann für etwas Süße dazugemischt werden. Mit saisonalen oder tiefgefrorenen Früchten, wie Beeren oder Mango, kannst du die Bowl divers gestalten. Für ein Plus an Eiweiß und gesundem Fett gebe ich gerne etwas geschälte Hanfsamen, Cashewmus, Leinöl oder Chiasamen dazu
  • Frisches Sauerteigbrot ist bei uns auch sehr beliebt. Indem du die Scheiben in kleine Quadrate oder Streifen schneidest, kannst du deinem Kleinkind die Möglichkeit geben, es besser zu greifen. Frischkäse, Geflügelleberwurst liegen bei uns ganz weit vorne. Der Teller kann mit kleinkindgerecht halbierten Mini-Tomaten, entsteinten Oliven, gewürfelter Avocado, Gurkenscheiben  oder Käse-Streifen ergänzt werden. Alles so, dass das Kind selbst aussuchen kann, was es sich nimmt
  • Pancakes gibt es bei uns jeden Sonntag. Meist ist es auch das zweite Frühstück, das wir gemeinsam mit Freunden oder Familie essen. Hier ist es auch sehr einfach, verschiedene pflanzliche Komponenten einzubauen. Ich verwende z.B. immer wieder mal anderes vollwertiges Mehl, wie Dinkel oder Kamut. Dazu mische ich einen Teil Kichererbsen-, Hanfsamen-, Walnuss- oder Mandelmehl. Als Topping gibt es saisonales Obst, Naturjoghurt, Cashews, Hanfsamen und/ oder Nussmus. Finde mein köstliches Rezept für vegetarische Pancakes auf meinem Blog!

5. Ideen fürs Mittagessen

Ich liebe es, Mittagessen zu kochen. Meine Gerichte haben sich in den vergangenen eineinhalb Jahren sehr verändert, seitdem ich kleinkindgerechter koche. Es geht schneller, ist sehr viel einfacher und trotzdem lecker. Kurz nach dem ersten Geburtstag meines Sohnes habe ich noch häufig meine Dals und Currys einfach püriert und ihm zum Essen gegeben. Je älter er wurde, desto weniger hatte er Lust auf Brei und Soßen, also musste ich erfinderisch werden.

Unsere KiTa habe ich ehrlicherweise danach ausgesucht, ob täglich frisch gekocht wird für die Kinder. Wir haben das Glück und Privileg, dass es eine Köchin in der Einrichtung gibt, die jeden Tag Mittagessen aus biologisch erzeugten Lebensmitteln für die Kinder zubereitet. Zuhause beziehe ich meinen Sohn so oft es geht beim Mittagessen-Kochen ein.

Dabei darf es schnell gehen und ich achte zu dieser Mahlzeit besonders darauf, dass es Komponenten beinhaltet, die mein Sohn besonders gerne mag. Dazu zählen z.B. Nudeln, Kartoffeln, Eier und Suppen. Wenn die Kinder von Anfang an an Vollkorn und Wasser gewöhnt sind, essen und trinken sie es auch.

Meistens koche ich noch ein paar mehr Nudeln für das Abendessen oder Mittagessen am nächsten Tag mit. Eine Kleinkind-Portion Nudeln und Kartoffeln sind dann etwa 1-2 meiner Hände. Die Salzmenge kann hier auch noch sehr gut selbst bestimmt werden. Für mich selbst ergänze ich die Gerichte meist leicht, indem ich ein paar Kräuter hinzufüge oder mir z.B. eine schnelle Zucchini-Pfanne dazu mache.

Im Folgenden findest du Inspiration für kleinkindgerechtes Mittagessen:

  • sehr gerne stelle ich einfache Teller mit Nudeln zusammen. Die Nudeln dürfen dabei wechselnde Formen und Farben haben, in der Regel sind es bei uns kleinere Vollkornnudeln. Zur Mittageszeit gibt es dann meist auch Rohkost, wie Paprikastreifen, Gurkenscheiben oder halbierte Mini-Tomaten. Gekochte Eier, Feta/ Feto und Oliven kommen bei uns immer gut an. Die Teller kann man mit allen saisonalen Zutaten bunt und vielfältig gestalten
  • Kartoffelbrei ist eine einfache und leckere Möglichkeit, Gemüse zu verstecken. Neben reichlich Kartoffeln können so Möhren, Süßkartoffel und Fenchel den Weg in den Brei finden. Das Gemüse kommt zusammen in einen Topf und wird 20 Minuten geköchelt. Bei faserigem Gemüse ist es empfehlenswert, es nach dem Kochen mit dem Pürierstab zu zerkleinern. Der Rest kann einfach gestampft werden und mit 2-3 EL Naturjoghurt oder einem Stück Butter sowie etwas Milch vermengt werden. Eine Prise Muskat gibt jedem Brei eine besondere Note
  • Kräuterquark ist eine schnelle und leckere Beilage für ein Mittagessen. Diesen kannst du dann vielfältig mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen (z.B. Paprikapulver oder Kreuzkümmel-Pulver) gestalten. Wir essen Kräuterquark gerne zu Kartoffelbrei, Hähnchen-Schnitzel, aber auch zu Nudeln. Auf meinem Blog findest du ein schnelles Rezept für Kräuterquark
  • Gemüsesuppe oder Hühnersuppe mit Muschelnudeln gehen bei uns ebenfalls immer. Hier können auch etwas potenziell schwierigere Lebensmittel, wie Sellerie, eingebaut werden. Das Aroma geht zusammen mit dem Geschmack des anderen Gemüse der Wahl in die Suppe über. Auf meinem Blog findest du ein Rezept für eine köstliche Hühnersuppe, die du ganz leicht zu einer Gemüsesuppe verändern kannst

6. Was kann es zum Abendessen geben?

Abends nehme ich mir oft etwas mehr Zeit zum Kochen oder wir gehen Auswärts essen, wenn die Zeit bis zum Zubettgehen knapp wird. Zum Abendessen koche ich meist Dinge, die etwas komplexer sind und für meinen Sohn kann ich sie dann etwas anders aufbereiten oder anders servieren.

Für die Erwachsenen kann es z.B. eine Extra-Portion frischen Rucola geben oder die Soße mit dem Spinat wird dann kleinkindgerecht vorher nochmal püriert. Oder es gibt ganz einfach klassisches Abendbrot (siehe oben).

Praktische Inspiration für das Abendessen

  • Eintöpfe sind schnell zubereitet und die Größe der Zutaten kann kleinkindgerecht geschnitten werden. In einem Eintopf kann ganz leicht verschiedenes Gemüse versteckt werden. Ein absoluter Dauerbrenner ist bei uns der vegane Kartoffeleintopf von meinem Blog. Der kann z.B. bei Bedarf auch mit Feta ergänzt werden
  • Pasta mit Bolognese oder Hackfleisch-Bällchen in Tomatensoße können eine spannende Alternative zu Kartoffelbrei und Abendbrot sein. Hier kann individuell entschieden werden, ob Fleisch-Ersatz genutzt wird. Ich empfehle die Kräuter immer ganz fein zu hacken und gegebenenfalls die Hackfleischbällchen separat zur Soße zu servieren. Auf meinem Blog findest du ein köstliches Rezept für Hackfleischbällchen in Tomatensoße
  • Suppen mit Hülsenfrüchten sind schnell zubereitet und sie können vorher eingeweichte Hülsenfrüchte ideal verstecken. Je nachdem, wie dick man die Suppe gerne haben möchte, kann man mehr oder weniger Wasser hineingeben. Zitronensaft kann die Verwendung von zuviel Salz reduzieren und macht eine Suppe schön ausgeglichen. Auf meinem Blog findest du eine leckere Kartoffelsuppe mit Brokkoli und Apfel
  • Nudeln mit Pesto gehen doch immer, oder? Frisches, selbstgemachtes Pesto ist dabei in nur 5 Minuten zubereitet und kann mit verschiedenen Kräutern, Nüssen, Kernen und Ölen sehr viel Vielfalt in den Speiseplan der nützlichen Dambakterien bringen. Auf meinem Blog findest du ein super schnelles Rezept für ein grünes Pesto

7. Snack-Ideen

Seit mein Sohn mit der Beikost begonnen hat und erst recht nach seinem ersten Geburtstag gab es gefühlt schon eine Millionen Snacks, haha! Das war am Anfang ganz unschuldig kleingeschnittenes Obst und Gemüse-Sticks, gepuffte Mais-Stangen und selbstgemachter Smoothie. Spätestens mit Beginn der KiTa erwachte das Interesse für Schoko-Pudding, Kekse und Eis.

Es gibt zahlreiche Alternativen für selbstgemachte und “gesündere Snacks”. Man kann z.B. ganz einfach Eis selbst machen mit Fruchtpüree, einem hochwertigen Saft oder einem Gemisch aus Naturjoghurt, Mangopüree und Ahornsirup. Ich bin aber ganz ehrlich, dass auch ich auf manche Dinge keine große Lust habe und dann gibt es das originale Kaktus-Eis oder einen eingefrorenen Fruchtzwerg.

Bei Snacks bleibe ich meist entweder bei sehr schnellen Lösungen (d.h. ich kaufe Snacks oder z.B. frische Beeren) oder ich nutze meine kleinkindgerechten Rezepte vom Blog:

  • Snackteller sind bei uns Zuhause eine große Attraktion. Du kannst alles mundgerecht für die kleinen Finger der Kinder darauf verteilen. Ich liebe es saisonales Obst, Rohkost, Käse-Streifen, Oliven auch mal mit Sushi zu kombinieren. Cracker, kleine Brezel oder Scheiben von Laugenstangen mit Frischkäse gehen bei uns ebenfalls immer
  • Mein veganes Bananenbrot kann sehr vielfältig gestaltet werden. Dasselbe ist der Fall für selbstgemachte Waffeln. Ich rotiere die Mehlsorten und verwende gerne unterschiedliche Nussmehle oder auch Hanfsamen- oder Kichererbsenmehl. Schokodrops statt Beeren geben meinem Bananenbrot den Extra-Kick – da sagt eigentlich kein Kleinkind nein…! Statt Ahornsirup kann alternativ nur (pflanzliche) Milch im Teig verrührt werden. Finde mein leckeres Rezept für das vegane Bananenbrot auf meinem Blog
  • selbstgemachte Schokolade mit einer ausgewählten Grundlage und individuellen Extra-Zutaten ist ein tolles Ereignis in der Küche und darüber hinaus können die nützlichen Darmbakterien so richtig verwöhnt werden. Finde mein Rezept für präbiotische Schokolade auf meinem Blog
  • selbstgemachte Energiekugeln bringen auch pflanzliche Diversität in den Speiseplan und mein Sohn liebt sie. Hier kannst du auch verschiedene Nussmuse, Kerne, Nüsse und natürlich süße Komponenten, wie Datteln, Rosinen und Feigen, verarbeiten. Finde spannende Rezepte für Energiekugeln auf meinem Blog

Ich freue mich, wenn dir mein Artikel zum Thema “Kochen für Kleinkinder” gefällt. Sehr gerne kannst du ihn mit lieben Freundinnen und Freunden teilen! Und schaue dich gerne auf meinem Blog für weitere gesunde Rezepte und spannende Artikel rund um das Thema Gesundheit um. Deine Annabell